Sonderfahrzeugbauer BINZ Ilmenau an RMA-Gruppe verkauft

Der Sonderfahrzeugbauer BINZ Ilmenau ist rückwirkend zum 01.10.2012 an die RMA Gruppe (www.rmagroup.net) verkauft worden. Wie Insolvenzverwalter Graf Brockdorff heute mitteilt, hat der Gläubigerausschuss dem Mischkonzern und internationalem Sonderfahrzeughersteller RMA im Bieterprozess den Vorzug gegeben. RMA unterhält seinen Stammsitz in Bangkok und ist an 20 Standorten mit 5000 Mitarbeitern weltweit vertreten. Der Konzern hatte 2011 einen Jahresumsatz von über 1 Mrd. USD erzielt und in den letzten 3 Jahren mehr als 40.000 Sonderfahrzeuge verkauft. Hauptmärkte sind Nordamerika, Asien, Afrika und Europa.

„RMA bietet dem Sonderfahrzeugbauer BINZ-llmenau die besten Perspektiven für Produktinnovation und Wachstum. Der erweiterte Zugang zu internationalen Märkten stärkt den Standort Ilmenau“ betont Graf Brockdorff, zu dessen Spezialitäten es inzwischen zählt mittelständische Unternehmen schnell und erfolgreich zu sanieren .“Gute Produkte sind international begehrt und die RMA-Gruppe hat diesen Aspekt in besonderem Maße gewürdigt“, so Brockdorff weiter. Zur Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart.

Wir freuen uns über den erfolgreichen Vertragsabschluss, unser Debüt in Deutschland und die sich daraus ergebenden Marktsynergien im Sonderfahrzeugbau“, kommentiert der Vorstandsvorsitzende Kevin Whitcraft von RMA den Erwerb des llmenauer Unternehmens, mit dessen Hilfe RMA eine Marktführerschaft in Europa anstreben will.

Die BINZ Ambulance- und Umwelttechnik GmbH hatte am 24.05.2012 Insolvenzantrag gestellt. So war es dem Insolvenzverwalter Graf Brockdorff und einem erfahrenen Sanierungsteam binnen kurzer Zeit gelungen, das Unternehmen wieder auf Kurs zu bringen. „Die schnelle Rückkehr in die schwarzen Zahlen hat die Investoren überzeugt und damit den Weg für einen schnellen Vertragsabschluss geebnet.“, ist sich Graf Brockdorff sicher. Der Kaufvertrag sieht die Übertragung des betriebsnotwendigen Vermögens der lnsolvenzgesellschaft auf eine neue, namensgleiche Gesellschaft vor. Die rund 100 Beschäftigten wechseln ebenfalls zeitgleich in das neue Unternehmen. „Die Transaktion schützt das neue BINZ-Unternehmen, die Kunden und die Lieferanten vor Rechtsrisiken innerhalb der früheren BINZ-Gruppe“, erläutert der lnsolvenzverwalter, der insbesondere darauf verweist, dass BINZ-Ilmenau ab sofort wieder zuverlässig an öffentlichen Auftragsausschreibungen teilnehmen kann.

„In den vergangenen Wochen haben wir auch Einschnitte akzeptieren müssen. Dass wir so schnell wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt sind zeigt unser Potenzial und verleiht uns Hoffnung wieder an alte Beschäftigungszahlen anknüpfen zu können“, so der Betriebsratsvorsitzende Henri Möller.

Ilmenau, 16.10.2012

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