Fink Schuhe + Sport stellt Insolvenzantrag

Wichtiger Schritt im Restrukturierungsprozess – Geschäftsbetrieb läuft uneingeschränkt weiter – Rolf Lahr hat Geschäftsführung verlassen

Wiesbaden, 16.01.2014 Die Fink Schuhe + Sport GmbH & Co KG hat heute beim Amtsgericht Wiesbaden Insolvenzantrag gestellt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellte das Gericht Rechtsanwalt Dr. Georg Bernsau von der Insolvenzverwalterkanzlei BBL Bernsau Brockdorff.

Die Firmengruppe hatte bereits im Herbst 2013 einen umfassenden Restrukturierungsprozess begonnen. Der Insolvenzantrag war jetzt gesetzlich nötig geworden, da im Schuhhandel generell zum 31. Dezember alle Kreditlinien zurückgeführt werden und das Unternehmen sich mit den Banken noch nicht über einen neuen Kreditrahmen einigen konnte.

Michael Sylvester, der im August 2013 als CEO in das Unternehmen eintrat, hatte die Neuaufstellung des Unternehmens eingeleitet und gemeinsam mit seinem Kollegen in der Geschäftsführung Ralph-Peter Wirtz und der Unterstützung der Unternehmensberatung Ernst & Young vorangetrieben. „Wir können nun unsere Arbeit auf der Basis sehr fundierter Vorarbeiten und Vorgaben beginnen“, sagt Bernsau. „Wir sind optimistisch, dass wir das Insolvenzverfahren in relativ kurzer Zeit abschließen und die Restrukturierung auf Basis eines Insolvenzplans weiterführen können.“ Der Geschäftsbetrieb werde dabei vollständig aufrecht erhalten.

„Die Einleitung des Insolvenzverfahrens ist für das Unternehmen ein wichtiger Schritt im Restrukturierungsprozess“, betont Sylvester. „Unser Ziel ist dabei die vollständige Sanierung des Unternehmens.“

Michael Sylvester und Ralph-Peter Wirtz bilden ab sofort die Geschäftsführung: Mit-Geschäftsführer Rolf Lahr hat seine Tätigkeit in der Geschäftsführung beendet.

Das Unternehmen Fink Schuhe + Sport GmbH & Co KG

Das Unternehmen gründete Albert Fink vor 80 Jahren. Heute zählt die Firmengruppe Fink mit 54 Fachgeschäften und Fachmärkten für Schuhe und Sport zu den Top Ten des deutschen Schuheinzelhandels. Mit rund 650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Gruppe in 25 Städten in ganz Deutschland vertreten.

BBL ist eine auf Insolvenzrecht spezialisierte Kanzlei mit ausgeprägter Beratungs- und Verwaltungskompetenz. Als weitere besondere Expertise kommt die Zwangsverwaltung von Immobilien hinzu. BBL verfügt über umfangreiche Erfahrung in komplexen Insolvenzplanverfahren und durch zahlreiche grenzüberschreitende Fälle über einen starken internationalen Bezug. Rund 50 Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte arbeiten an mehr als 30 Standorten, überwiegend in wichtigen Wirtschafts- und Finanzzentren.

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