Auctionata – Ware von Einlieferern wird zurückgeführt

Berlin/Düsseldorf, 13. April 2017 – Der Insolvenzverwalter der Auctionata arbeitet gegenwärtig intensiv daran, die Ware der Einlieferer zurückzuführen. Die Rückgabe-Aktion läuft seit über drei Wochen auf Hochtouren und wird der Erwartung nach noch acht bis zehn Wochen brauchen, aufgrund der hohen Anzahl an eingelieferter Ware.

Um den Einlieferern eine sinnvolle Alternative anzubieten, steht der Insolvenzverwalter der Auctionata unmittelbar vor dem Abschluss einer Vereinbarung mit einem anderen renommierten deutschen Auktionshaus. Dadurch sollen die Einlieferer die Möglichkeit erhalten, statt Rücknahme ihre Ware einem anderen Auktionshaus zur Versteigerung zu geben. Der Insolvenzverwalter geht davon aus, dass dieses Alternativangebot eine faire Lösung für die Einlieferer bedeutet, und die guten Konditionen beinhalten unter anderem die kostenlose Abholung und Übernahme der Ware aus dem Lager der Auctionata. Der Insolvenzverwalter erwartet, dass er die Rahmenvereinbarung in den kommenden Tagen abschließen wird. Die Lösung ist für Einlieferer freiwillig; das Team der Auctionata steht trotzdem weiterhin bereit, um Ware an die Einlieferer zu retournieren.

Der Insolvenzverwalter teilte auf Nachfrage mit, dass die vom Auktionshaus VanHam gestern herausgegebene Medieninformation insofern missverständlich war. Es besteht kein Zusammenhang mit der Einlieferer-Ware bei der Auctionata. VanHam erhielt ausschließlich den Auftrag zur Versteigerung von im Eigentum eines Tochterunternehmens der Auctionata stehender Eigenware. Den Auftrag erhielt sie dabei von einem Sicherungsgläubiger, der Pfandrechte an der Eigenware hat. Die Auctionata AG selbst ist an dieser Vereinbarung nicht beteiligt.

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Dr. Ralf Beke-Bramkamp
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