Investor sichert Zukunft von Euro-Bike

Insolvenzverwalter gewinnt Erwerber mit umfassender Branchenerfahrung – Speedliner Mobility AG übernimmt alle Mitarbeiter – Zukünftig auch Fahrradproduktion am Standort Zerbst

Dessau/Roßlau, 04.09.2017 Die Euro-Bike Produktionsgesellschaft mbH hat einen neuen Eigentümer. Dem Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Dr. Christian Heintze von der bundesweit tätigen Insolvenzverwalterkanzlei BBL Bernsau Brockdorff, ist es gelungen, die Speedliner Mobility AG als Erwerber zu gewinnen. Der Bremer Hersteller von Transport- und Lastenfahrrädern für Industrie-, Gewerbe- und Dienstleistungsunternehmen übernimmt die Euro-Bike. Speedliner wird das Unternehmen am Sitz in Zerbst uneingeschränkt weiterführen. Alle 30 Arbeitsplätze bleiben erhalten.

„Speedliner hat ein sehr überzeugendes Konzept vorgelegt und war als Branchen-Insider ein Wunschpartner“, erläutert Heintze. Das Bremer Unternehmen ist in einem Segment des Fahrradmarkts aktiv, das aktuell ein starkes Wachstum zu verzeichnen hat: Immer mehr Unternehmen in Deutschland setzen Nutz- und Lastenfahrräder im großen Umfang ein. Speedliner gehört hier zu den führenden Anbietern im Markt. Zu seinen Kunden gehören zahlreiche große, international tätige Unternehmen.

„Wichtig war uns, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Perspektive erhalten. Das Euro-Bike-Team ist ebenso qualifiziert wie hoch motiviert.“ Das im Unternehmen vorhandene Know-how war ein wesentlicher Faktor für die Entscheidung von Speedliner, in einen neuen Produktionsstandort in Zerbst zu investieren. Heintze begrüßt es ganz besonders, dass Speedliner nicht nur die Montage von Fahrrädern für Endkunden weiterführen wird, sondern darüber hinaus auch seine Produktion ausweiten will: Zukünftig sollen in Zerbst auch Speedliner-Fahrräder produziert werden. „Mit diesem Investor mit fundierter Branchen-Erfahrung hat Euro-Bike eine hervorragende Aufstellung und Zukunftsfähigkeit in einem herausfordernden Marktumfeld“, betont Heintze.

Die Euro-Bike Produktionsgesellschaft geriet in eine wirtschaftliche Schieflage, als einer ihrer Hauptauftraggeber überraschend einen langfristigen Montageauftrag kündigte, um die Montage selbst inhouse durchzuführen. Heintze als vorläufiger Insolvenzverwalter und sein Team hatten sehr frühzeitig den Investorenprozess eingeleitet, um zeitnah einen geeigneten Käufer zu finden. Für das Unternehmen gab es eine Reihe von Interessenten, sowohl aus Deutschland als auch aus dem internationalen Raum.

BBL ist eine auf Insolvenzrecht spezialisierte Kanzlei mit ausgeprägter Beratungs- und Verwaltungskompetenz. Als weitere besondere Expertise kommt die Zwangsverwaltung von Immobilien hinzu. BBL verfügt über umfangreiche Erfahrung in komplexen Insolvenzplanverfahren und durch zahlreiche grenzüberschreitende Fälle über einen starken internationalen Bezug. Rund 50 Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte arbeiten an mehr als 30 Standorten, überwiegend in wichtigen Wirtschafts- und Finanzzentren.
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