Juve berichtet über Kaufhof-Sanierung mit Unterstützung von BBL

Am 22. Mai 2019 berichtete Juve über die Einigung zwischen Kaufhof und Gesamtbetriebsrat mit Unterstützung von Seitz, Küttner und BBL. Zuvor hatten beide Seiten einen Interessensausgleich und einen Sozialplan verhandelt, demnach werden nur noch 1.000 Vollzeitstellen gestrichen und die Kaufhof-Zentrale mit Ausnahme einzelner Abteilungen geschlossen.

Ursprünglich hatte die Geschäftsleitung angekündigt, allein in den Filialen mindestens 1.600 Arbeitsplätze streichen zu wollen. Teil der Vereinbarung des Unternehmens mit dem Gesamtbetriebsrat ist ein Freiwilligen-Programm, um die Zahl der betriebsbedingten Kündigungen zu verringern. Wer freiwillig geht, bekommt eine höhere Abfindung. Außerdem wird ein Modell eingeführt, bei dem sich Mitarbeiter zunächst freiwillig für eine Versetzung melden können, bevor das Unternehmen Versetzungen oder Änderungskündigungen ausspricht.

In den arbeitsrechtlichen Fragen setzten beide Verhandlungsparteien auf die Kölner Spezialkanzleien Seitz (Kaufhof) und Küttner (Betriebsrat), BBL beriet den Betriebsrat im Kontext der Restrukturierung.  Dazu der Juve-Bericht: „Mit BBL-Partner Jark, der 2016 von DLA Piper kam, sicherte sich der Betriebsrat eigene Experten für die Sanierungsberatung. Jark kennt sich mit großen Einzelhandelsrestrukturierungen aus und kam mit seinem Team nach einem Pitch ins Mandat.“

Aktuell ist das BBL Team auch in die Umsetzung der vertraglichen Vereinbarungen im Detail involviert.

Das Team von BBL besteht aus: Peter Jark (Federführung; Restrukturierung; Berlin), Dr. Stephan Kolmann (München), Ivica Dalic (Frankfurt; beide Corporate); Associates: Birgit Kurz (Corporate; München), Dr. Nicole Riedemann (Immobilienrecht; Potsdam)